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Stammdaten & PIM

Ein Werkzeughändler mit 40.000 Artikeln hat kein Produktproblem, sondern ein Datenproblem. Die Artikel liegen im ERP, die Bilder auf einem Laufwerk, die technischen Merkmale in Herstellerkatalogen als PDF — und der Onlineshop zeigt für die Hälfte des Sortiments nicht mehr als Bezeichnung und Preis.

ETIM, die Klassifikationsnorm für technische Produktdaten, liegt inzwischen in Version 10.0 mit über 5.600 Produktklassen vor. Für Werkzeuge, Eisenwaren und Betriebsausstattung ist der Bereich WEBA einschlägig. Wer sein Sortiment dort einordnet, kann die Daten an Marktplätze, Großkunden und den eigenen Shop ausleiten, ohne jedes Mal von vorn anzufangen. Wer es nicht tut, pflegt für jeden Kanal einzeln.

Hier geht es um die unspektakuläre Arbeit, die über den Erfolg jedes digitalen Kanals entscheidet: Klassifikation nach ETIM und eCl@ss, BMEcat als Austauschformat, die Auswahl eines PIM-Systems, das zur Betriebsgröße passt, und die Frage, wie viel Datenpflege sich heute wirklich automatisieren lässt. Mit Anbieternamen, Aufwandsschätzungen und den Stellen, an denen solche Projekte typischerweise stecken bleiben.

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ETIM, eCl@ss, BMEcat und die Datenqualität, die Umsatz kostet